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Volleyball:
(Berlin Recycling Volleys)

Alles wieder offen

 
Mit einem 3:1-Auswärtssieg beim VfB Friedrichshafen konnten die BR Volleys in der „best of five“-Finalserie zum 1:1 ausgleichen und die Entscheidung um die Meisterschaft wieder offen gestalten. Kaum zurück in der Hauptstadt, kommt es am Samstagabend (03. Mai um 19.30 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle zum dritten Kräftemessen der beiden Titelanwärter. Mit ihren Fans im Rücken wollen die Berliner die schmerzliche Heimniederlage im ersten Finalspiel wiedergutmachen und ihre Chance nutzen, sich diesmal einen Vorteil in der Serie zu erspielen.

„Die bisherigen Finalspiele waren wie eine Begegnung zwischen zwei Schwergewichtsboxern, bei der es in der Mitte des Rings zu einem offenen Schlagabtausch kommt. Beide Mannschaften holen das Beste aus sich heraus, da gibt es kein Weglaufen. Alle verfolgen das gleiche Ziel und kämpfen hart dafür“, lautet das Zwischenfazit von BR Volleys Coach Mark Lebedew nach zwei absolvierten Finals. Nachdem sich die Kontrahenten schon beim Auftakt im „Volleyballtempel“ ein packendes Duell geliefert hatten, entwickelte sich auch die Fortsetzung am Bodensee zu einer heißen Auseinandersetzung. Hochklassige Ballwechsel und ein bis zur letzten Minute ausgeglichener Spielverlauf sorgten nicht nur für Begeisterung auf den Zuschauerrängen der ZF-Arena, sondern auch an den heimischen Bildschirmen, wo zahlreiche Fans das Match auf DVL-live.tv verfolgten.

„Auszugleichen war unheimlich wichtig für uns. In der Serie 0:2 zurückzuliegen, wäre gar nicht gut gewesen“, zeigt sich Lebedew nach dem Auswärtserfolg sichtlich erleichtert. „Die Situation nach dem verlorenen Heimspiel war nicht einfach, aber wir haben zu keiner Zeit daran gezweifelt, dass wir in Friedrichshafen gewinnen können und das im Spiel auch gezeigt“, fährt der Australier fort und lobt sein Team: „Wir haben auf den größten Druck, der in dieser Saison bisher auf uns lastete, durch ein gutes Zusammenspiel und einen starken Zusammenhalt die richtige Antwort gefunden.“

Nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus mentaler Sicht war das Match am Mittwoch von Bedeutung, wie Mark Lebedew erklärt: „Jetzt haben wir wieder alle Chancen, das fühlt sich gut an. Ich hoffe, dass wir am Samstag so konzentriert, ruhig und intelligent spielen werden, wie in Friedrichshafen. Und natürlich hoffe ich auf eine volle Max-Schmeling-Halle. In der letzten Saison haben wir beim dritten Finalspiel mit 8.553 Zuschauern einen neuen Rekord aufgestellt, vielleicht werden es diesmal sogar 8.554“, sagt der Berliner Cheftrainer augenzwinkernd.

Weil es in der „best of five“-Serie jetzt 1:1 steht, wird es nach der morgigen Begegnung noch mindestens ein weiteres Finalspiel geben, das am Mittwoch, den 7. Mai um 20.00 Uhr in Friedrichshafen stattfindet. Sollte es danach immer noch keinen Sieger geben, fällt die Entscheidung um die Deutsche Meisterschaft 2014 am Sonntag, 11. Mai um 15.00 Uhr in der Max-Schmeling-Halle.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 06.05.2014, 12:43 Uhr

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