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Volleyball:
(Berlin Recycling Volleys)

Heißer Start in das neue Jahr

 
Die drei zurückliegenden spielfreien Wochen waren für die BR Volleys nach dem ereignisreichen Monat Dezember eine willkommene Auszeit. Nun ist die Winterpause vorbei und gleich im ersten Spiel des neuen Jahres wartet auf die Berliner eine schwierige Aufgabe: Am Mittwochabend (08. Jan um 19.30 Uhr) kommt es in der Max-Schmeling-Halle zum Aufeinandertreffen mit dem Tabellendritten TV Ingersoll Bühl.

„Wir haben über Weihnachten endlich mal ein paar freie Tage genießen können, das hat uns allen gut getan und uns neue Kraft gegeben“, freute sich BR Volleys Coach Mark Lebedew über die Regenerationsmöglichkeit. Mittlerweile sind seine Schützlinge längst wieder im Training, „denn schließlich erwarten uns in den nächsten Wochen viele wichtige Spiele, wie am Mittwoch gegen Bühl und dann im Champions-League-Viertelfinale gegen Kazan. Dafür wollten wir uns eine gute Grundlage legen und haben deshalb hart gearbeitet“, erklärt der Australier.

Mit Bühl ist am Mittwochabend eines der derzeit stärksten Teams der Bundesliga zu Gast im Berliner „Volleyballtempel“. Schon in den letzten Jahren hatte sich die Mannschaft von Trainer Ruben Wolochin kontinuierlich nach oben gearbeitet, in der vergangenen Saison scheiterten die Schwarzwälder erst im Play-off-Halbfinale. Lebedew hat den Werdegang des Vereins aufmerksam verfolgt: „Nach der letzten Saison war klar, dass in Bühl ein gutes Projekt am Laufen ist.“ Als einzige Mannschaft blieb Bühl in der aktuellen Spielzeit während der ersten sieben Spieltage ungeschlagen, überraschte beispielsweise mit einem 3:2-Erfolg gegen Friedrichshafen. Erst am achten Spieltag kassierten die Baden-Württemberger gegen Generali Haching ihre erste Niederlage. In der Tabelle, die sie lange Zeit angeführt hatten, belegen die Bühler momentan Platz drei. Und auch im CEV-Cup konnten die Senkrechtstarter überzeugen. Im Dezember setzte man sich gegen den italienischen Favoriten Bre Banca Lannutti Cuneo – im letzten Jahr noch Champions-League-Finalist! – durch und qualifizierte sich für das Viertelfinale im zweithöchsten europäischen Wettbewerb.

Lebedew sieht den Hauptgrund für den Erfolg der Süddeutschen in ihrem ausgeglichenen Kader: „Bühl ist von oben bis unten mit guten Spielern besetzt. Mit Axel Jacobsen hat man einen sehr starken Zuspieler. Marvin Prolingheuer ist ein junger Diagonalangreifer, der sich sehr gut entwickelt. Und auch Björn Höhne spielt eine wichtige Rolle für die Mannschaft.“ Das 22-jährige Nachwuchstalent hatte sich im Sommer nach zwei Spielzeiten in Berlin für einen Wechsel zum TV Ingersoll Bühl entschieden und avancierte dort zu einem der wichtigsten Punktesammler.

Am Mittwochabend erwartet der Berliner Coach dementsprechend ein schwieriges Spiel, zeigt sich aber selbstbewusst: „Bühl ist ein starker Gegner und wird das auch demonstrieren. Aber auch wir waren in den letzten Wochen vor Weihnachten in guter Form, daran wollen wir im neuen Jahr anknüpfen und unsere Siegesserie fortsetzen, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.“


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 09.01.2014, 14:49 Uhr

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