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(Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.) |
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IN ERFURT VORGESTELLT: GENERALÜBERHOLTES STÜTZPUNKTKONZEPT DES DHB
In Erfurt präsentierten Frauen-Bundestrainer Rainer Osmann und sein Trainerteam nach monatelanger Vorarbeit das generalüberholte Konzept zum Stützpunkttraining des weiblichen Nachwuchses. „Ich bin sehr froh, dass wir diese Initiative auf den Weg gebracht haben“, sagt Osmann. „Der Auftaktveranstaltung in Erfurt werden weitere Termine folgen.“
Vertreter aller elf DHB-Stützpunkte, darunter auch der Blomberger Bundesligatrainer André Fuhr und die ehemalige Nationalspielerin Heike Ahlgrimm, waren am Montag in die thüringische Landeshauptstadt gekommen, um sich über die neue Leitlinie zu informieren, deren Inhalte vom Sportwissenschaftler Axel Dörrfuß, Leiter einer Praxis für angewandte Trainingswissenschaft in Nürnberg, in Theorie und Praxis vorgestellt wurden.
Gemeinsam mit der 222-maligen Nationalspielerin und ausgebildeten Sportlehrerin Kathrin Blacha (Koordinatorin des A-Teams und Co-Trainerin der Juniorinnen), Andreas Schwabe (Juniorinnen) und Ute Lemmel (Jugend) hatte Osmann die Großturniere des vergangenen Jahres analysiert, um aktuelle Daten und Maßstäbe zu gewinnen.
Generelle Erkenntnis aus Frauen-WM sowie U17- und U19-EM: Im Vergleich mit den führenden Nationen gibt es bei den deutschen Spielerinnen deutliche technische und athletische Defizite – und die sollen nun gezielt angegangen werden, um mit dem A-Team auf höchstem Niveau konkurrenzfähig zu werden und zu bleiben.
Im Juli segneten die Leistungssportkommission und das DHB-Präsidium das neue Stützpunktkonzept ab. „Das ist sehr schnell auf den Weg gebracht worden. Jetzt können wir aktiv werden“, sagt Osmann. „Wir werden uns zunächst auf die allgemeine und spezielle Athletik konzentrieren.“
Der Eisenacher informierte sich gemeinsam mit seinem Trainerteam im Vorfeld bei im männlichen Nachwuchs tätigen Kollegen, entschied sich aber für die Inhalte des von Axel Dörrfuß entwickelten Modells, um speziell auf die weiblichen Belange der Zielgruppe der 15- bis 18-jährigen Kaderspielerinnen eingehen zu können.
In Erfurt erhielten die rund 20 teilnehmenden Trainer durch Axel Dörrfuß nicht nur theoretische Einblicke. In praktischen Abschnitten demonstrierten Jugendspielerinnen des Thüringer HC die Umsetzung, aber auch die Teilnehmer sammelten eigene Erfahrungen mit dem Übungsprogramm. Unterstützt werden Vorträge und Demonstrationen im Nachgang mit Videosequenzen. „Wir engagieren uns hier nicht nur für einen kleinen Kreis, sondern hoffen, dass unsere Ideen über die Trainer an den Stützpunkten weiter in die Vereine und an die Basis gebracht werden“, betont Osmann. „Das neue Konzept zum Stützpunkttraining wird in den kommenden Jahren kontinuierlich ausgebaut und laufend den internationalen Trends angepasst.“
Ein Zyklus des neuen Stützpunktkonzepts ist auf drei Jahre angelegt. Mit Hilfe von Trainingskontrollen- und -dokumentationen werden in einem vierteljährlichen Turnus neue Teilziele ausgegeben. Zudem wird das Programm durch weitere Trainingsbausteine erweitert.
(Quelle und mehr unter dhb.de)
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Autor: heop
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Artikel
vom 27.08.2010, 09:53 Uhr
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