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(HSV Handball) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Hamburg |
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HSV Handball holt den Super Cup 2010
Der HSV Handball feiert den ersten Titel der Spielzeit 2010/2011: Beim Super Cup 2010 setzten sich die Hamburger mit 27:26 (13:11) gegen den THW Kiel durch und holen somit den ersten Pokal der Saison an die Elbe. Nach 2004, 2006 und 2009 sichert sich der HSV zum vierten Mal den Titel des Super Cup-Siegers, dreimal gewann das Team von Martin Schwalb dabei gegen den THW. 8.156 Zuschauer in der Olympiahalle in München bekamen von Beginn an das erwartete Topspiel zwischen dem amtierenden Deutschen Meister und dem Pokalsieger 2010 zu Gesicht: Beide Mannschaften zeigten sich über 60 Minuten lang engagiert und boten ein tolles Handball-Spiel. Kurz vor dem Abpfiff erzielte Hans Lindberg den entscheidenden Treffer zum 27:25 (60. Minute), dem THW blieb lediglich der Anschlusstreffer. Mit Stolz ließ sich HSV-Kapitän Guillaume Gille bei der anschließenden Siegerehrung den Super Cup überreichen. Bester Werfer der Partie war Hans Lindberg mit neun Toren, davon drei Siebenmeter. Igor Vori wurde nach dem Spiel zum besten Spieler gekürt. HSV mit gutem Zusammenspiel über den Kreis Vor 8.156 Zuschauern in der Olympiahalle in München legte der HSV Handball einen Blitzstart hin. Mit einer offensiven 3-2-1-Abwehr bereiteten die Hamburger dem THW Kiel von Beginn an Probleme und erkämpfte sich so frühzeitig den Ball. Gleichzeitig zeigte sich der HSV im Angriff äußerst variantenreich: Zwei Mal Bertrand Gille in Szene gesetzt, ein Unterarmwurf von Marcin Lijewski und einmal das lange Eck von Hans Lindberg – so sorgte der Pokalsieger 2010 für ein schnelles 4:0 (6. Minute). Obgleich sich der THW Stück für Stück heran kämpfte, behielten die Hanseaten ihr selbstbewusstes Auftreten bei und nahmen ihr Spiel über den Kreis weiter auf: Wieder und wieder spielten die Hamburger ihre Kreisläufer frei, so dass Matthias Flohr in der 16. Minute mit einem Doppelschlag punktete (8:5), Bertrand Gille kurze Zeit später auf 11:7 erhöhte (22.) und Igor Vori mit einem weiteren Zweierpack im Anschluss das 13:9 (26.) markierte. Die beiden letzten Treffer des ersten Durchgangs blieben jedoch dem THW vorbehalten. Mit 13:11 ging es in die Kabine. Bertrand Gille und Hans Lindberg trafen dabei je dreifach. Nach spannender Schlussphase rettet Hamburg den knappen Sieg Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Hamburger den besseren Start. Kraftvoll setzte Blazenko Lackovic bei den ersten beiden Treffern seinen Körper ein, Igor Vori erhöhte anschließend zum 16:12 (33.). Durch eine konsequente Defensive und einen gut aufgelegten Per Sandström zwischen den Pfosten sicherten sich die Hamburger weiterhin frühzeitig den Ball, in der Offensive nutze das vor allem der rechte Flügel des HSV: Mit einem explosiven Wurf aus dem halbrechten Rückraum überraschte zunächst Hans Lindberg die Gegner, kurz danach lief Michael Kraus mit zwei Eins-gegen-Eins-Aktionen von zu Hochformen auf und traf im Doppel zum 20:15 (42.). Gleichermaßen stark wie sein Vorgänger präsentierte sich ab der 43. Minute auch Johannes Bitter im Hamburger Tor und hielt den Gegner auf Abstand. Nach einer Parade schickte er Lindberg über die Außenbahn, der erfolgreich zum 26:21 (51.) erhöhte. Doch in der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Der THW kam noch einmal heran, so dass der Hamburger Vorsprung eine Minute vor dem Abpfiff auf 26:25 (59.) schmolz. Den Mut zum 27:26 (60.) brachte am Ende erneut Hans Lindberg von Rechtsaußen auf. Kiel kam noch einmal auf 26:27 heran, die Zeit lief am Ende für den HSV. Mit 27:26 (13:11) sichert sich das Team von Martin Schwalb zum vierten Mal den Super Cup. Bester Werfer der Partie wurde Hans Lindberg mit neun Toren, davon drei Siebenmeter. THW Kiel: Omeyer (2 Paraden, 1.-41., 59.-60.); Palicka (3/1 P., 41.-59.);
Jicha 7/3, Zeitz 6, Reichmann 5, Palmarsson 3, Ilic 2/2, Lundström 1, Ahlm 1, Klein 1, Dragicevic, Kubes HSV Hamburg: Sandström (9/1 P., 1.-43.); Bitter (5/1 P., 43.-60.);
Lindberg 9/3, Vori 4, B. Gille 3, Hens 3, Kraus 2, Lackovic 2, Flohr 2, G. Gille 1, M. Lijewski 1, Duvnjak, Jansen n.e. Siebenmeter: 5/8 – 3/4 (Sandström bleibt Sieger gegen Lundström, Jicha verfehlt das Tor, Bitter pariert gegen Ilic – Lindberg scheitert an Palicka) Zeitstrafen: 4 – 2 (Zeitz, Lundström, Kubes 2x – Flohr, Hens) Schiedsrichter: Colin Hartmann / Stefan Schneider (Magdeburg) Spielfilm: 0:4 (6.), 1:4 (9.), 1:5 (10.), 4:5 (12.), 5:8 (16.), 6:10 (20.), 9:11 (25.), 9:13 (27.), 11:13 (29.) - 12:13 (31.), 12:16 (33.), 14:16 (35.), 14:18 (37.), 15:20 (42.), 18:20 (45.), 19:22 (48.), 20:24 (50.), 21:26 (54.), 25:26 (59.), 25:27 (60.), 26:27 (60.) Stimmen zum Spiel: Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): „Wir haben gut in die Partie gefunden, bei so einem Spiel sind es meist Kleinigkeiten, die das Spiel am Ende entscheiden. Per Sandström hat gut gehalten. Somit hatte es unsere Deckung in der Anfangsphase etwas leichter. Wir haben aber auch noch ein paar Fehler im Offensivbereich gemacht. Wir freuen uns über den Sieg, bewerten ihn aber auch nicht über. ‚Toto‘ hatte Beschwerden im Oberschenkel, deshalb habe ich ihm heute eine Pause gegönnt. “ Alfred Gislason (Trainer THW Kiel): „Glückwunsch an den HSV. Natürlich bin ich enttäuscht und nicht zufrieden über die Art und Weise, wie wir heute gespielt haben. Unsere Vorbereitung war besser als das, was wir heute gezeigt haben. Wir haben uns zu viele technische Fehler geleistet. Der HSV stand gut in der Deckung, so dass wir über weite Strecken Probleme hatten, Tore zu erzielen. Ich bin froh, dass die Vorbereitung jetzt zu Ende ist.“ Hans Lindberg (Rechtsaußen HSV Handball): „Wir sind nach der Vorbereitung super drauf. Das war der erste von vier möglichen Titeln heute.“ Michael Kraus (Rückraum-Spieler HSV Handball): „Das war der beste Einstand, den man sich vorstellen kann. Wir haben konsequent gedeckt und geduldig im Angriff gespielt. Zum Feiern bleibt jedoch keine Zeit. Mit Göppingen wartet in der HBL gleich der nächste schwere Brocken auf uns.“ Notizen zum Spiel: - Bertrand Gille absolvierte sein 300. Pflichtspiel für den HSV. - Hans Lindberg traf in der 50. Minute nicht nur zum 24:20, er verwandelte damit gleichzeitig seinen 400. Siebenmeter-Treffer.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 25.08.2010, 08:32 Uhr
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