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(Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.) |
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U18-EM: KRÄFTESCHONENDE NIEDERLAGE GEGEN DIE SCHWEIZ
Im letzten Spiel der Hauptrunde bei der U 18-EM in Montenegro kassierte das deutsche Team gegen die Schweiz eine 24:29-Niederlage. Das Ergebnis vermochte an der Platzierung der deutschen Mannschaft aber nichts mehr zu ändern. Als Gruppenerster der Hauptrundengruppe 2 zieht die DHB-Auswahl ins Halbfinale ein, wo sie am Freitag um 20 Uhr in Podgorica auf den Zweiten der Gruppe 1 trifft.
Das DHB-Trainerduo Christian Schwarzer und Heiko Karrer verzichtete in dem Spiel, das nur noch statistischen Wert hatte, auf einige ihrer besten Kräfte. So standen Spielmacher Patrick Schmidt und Philipp Weber, der bisher erfolgreichste deutsche Torschütze, erst gar nicht auf dem Spielbericht. Auch der überragende Torhüter Felix Storbeck sowie Kreisläufer Dennis Backhaus, Linksaußen Markus Hansen und der starke Linkshänder Jan Forstbauer kamen nicht zum Einsatz. Vornehmlich jene Spieler, die bei dieser EM bisher nicht oder nur selten auf dem Parkett gestanden hatten, erhielten das Vertrauen.
„Sie sollten zeigen, was sie drauf haben. Einige mussten erkennen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen“, erklärte Christian Schwarzer. Allerdings hatte die Mannschaft das Problem, in dieser Formation noch nie zusammengespielt zu haben. Schwarzer: „Kämpferisch haben die Jungs 60 Minuten dagegengehalten, aber der letzte Kick fehlte denn doch. So hätte ich mir von dem ein oder anderen Spieler gewünscht, dass er nach einem Ballverlust statt im Trab im Vollsprint zurückgelaufen wäre.“
Es war kein Spiel auf hohem Niveau, das sich beide Mannschaften in Niksic lieferten. Viele Ballverluste, Fangfehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten. Eine Menge Angriffe blieben Stückwerk, nur wenige wurden akzeptabel zu Ende geführt. Bis zum 3:3 hielt das deutsche Team mit, dann setzten sich die Eidgenossen auf 6:3 ab. Christian Schwarzer nahm eine Auszeit, Deutschland kam bis auf 5:6 heran, um dann bis zur Halbzeit wieder auf 6:11 zurückzufallen, was vor allem dem unzureichenden Rückzugsverhalten anzulasten war.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs schien sich das Blatt zu wenden. Innerhalb von zehn Minuten kam das Schwarzer-Team bis auf 14:15 heran. Aber über 15:19 und 17:22 holten sich die Schweizer den ersten Sieg in dieser Hauptrunde, nicht zuletzt dank der Tore ihres Spielmachers Kevin Jud, der mit über 50 Treffern die EM-Torschützenliste anführt.
Ein Gutes hat diese Niederlage dennoch: das deutsche A-Jugendteam vermochte die Kräfte ihrer Leistungsträger für die Finalrunde zu schonen.
(Quelle und mehr unter www.dhb.de)
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Autor: heop
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vom 18.08.2010, 21:03 Uhr
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