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Hockey: (Reinickendorfer Füchse Berlin)
 
Füchse kehren mit Auswärtssieg in Göppingen in die Erfolgsspur zurück

Die Füchse Berlin konnten in ihrer zweiten Erstligasaison einmal mehr auswärts ein Ausrufezeichen setzen. Beim Tabellenfünften Frisch Auf! Göppingen gelang den Berlinern ein Auswärtssieg mit 27:23 (8:12), bei dem die Mannschaft nach der Pause das Spiel noch komplett drehte. Insbesondere Michal Kubisztal wuchs über sich hinaus, wurde von seinem Landsmann Bartlomiej Jaszka gekonnt in Szene gesetzt und bedankte sich mit 13/3 Treffern, davon warf er allein 12 Tore nach der Pause. Der Auswärtssieg war um so überraschender, mussten die Berliner doch auf Kjetil Strand verzichten und aufgrund einer fiebrigen Grippe war Konrad Wilczynski nur sehr begrenzt einsatzfähig.
Die Füchse Berlin traten bereits ohne Kjetil Strand am Samstagvormittag den Flug nach Stuttgart an. Während des Umbaus der heimischen Hohenstaufenhalle zur EWS-Arena hat Frisch Auf! Göppingen ein Ausweichquartier in der Stuttgarter PorscheArena gefunden. Rund 4.000 Zuschauer waren auf das Spiel der Göppinger gegen die Füchse Berlin gespannt. Wusste doch Göppingen beim 30:21-Pflichtsieg im Nachholspiel gegen den TSV Dormagen am vergangenen Dienstag nur teilweise zu überzeugen und hatte große Verletzungssorgen zu beklagen. Ausfälle hatten allerdings auch die Füchse zu beklagen, Konrad Wilczynski laborierte schon die ganze Woche an einer Grippe, hatte Fieber und war nur bedingt einsatzfähig.
Die Füchse beganngen dann auch mit Martin Murawski auf der linken Außenbahn und zeigten sich aggressiv und selbstbewusst. Erste Verunsicherung brachte dann die wieder aufkeimende Siebenmeterschwäche, nacheinander vergaben Konrad Wilczynksi und Martin Murawski. Erst beim dritten Strafwurf konnte der dafür eingewechselte Wilczynski den FAG-Torhüter Enid Tahirovic überwinden und traf zum 3:2 aus Sicht der Füchse. Das Spiel blieb offen, keines der Teams konnte sich zunächst absetzen. Es wurde das erwartete Spiel der Abwehrreihen, die Göppinger Defensive gehört bislang zur Bundesligaspitze.
Als dann allerdings der schwäbische Altmeister von 6:6 auf 8:6 davonzieht, reagiert Jörn-Uwe Lommel mit einer Auszeit. Auch mit neuen taktischen Anweisungen kann er allerdings nicht verhindern, dass die Gastgeber in Schwung kommen und sich bis zur Pause auf 12:8 absetzen. Streckenweise waren die Füchse nach Strafen gegen Jonathan Rivera und Hany El Fakharany nur mit vier Feldspielern vertreten, in der 30. Minute kassierte der Ägypter sogar bereits die zweite Zeitstrafe. Da Göppingen aber gerade ab der 20. Minute die klar spielbestimmende Mannschaft war, konnten sich die Füchse über diesen Rückstand nicht beschweren.
Gegen den Rückstand konnten die Füchse allerdings spielerisch entgegen wirken. Und das taten sie auch nach der Pause. Nur kurz konnte FAG auf 14:9 erhöhen, dann stemmten sich die Gäste mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Es dauerte weitere sechs Minuten und fünf Füchse-Tore in Folge, bevor Michal Kubisztal in der 37. Minute den Ausgleich zum 14:14 erzielte. Das Spiel war nun wieder völlig offen und die Gastgeber zudem verunsichert. Außerdem fand Torhüter Petr Stochl immer besser ins Spiel, auf den Ausgleich antwortete er gleich mit einem parierten Strafwurf von Jaliesky Garcia.
Die Füchse waren nun wie verwandelt. Sie standen kompakt in der Abwehr, brachten die Gastgeber zum Verzweifeln und wussten immer, wie weit sie gehen durften. Im Angriff spielten sie ruhig und souverän, wie es auch die zahlreichen mitgereisten Berliner Fans in dieser Saison nur selten bewundern durften. Dabei konnten sie aber schöne Torchancen erarbeiten und ihre Tore erzielen. Sie profitierten außerdem von nachlassenden FAG-Torhütern. Und sie profitierten vom polnischen Rückraum der Hauptstädter. Bartlomiej Jaszka wirbelte nach Herzenslust und setzte seinen Landsmann Michal Kubisztal in Szene. Der erzielte einen Treffer nach dem anderen und schraubte sein Torekonto von einem Treffer vor der Pause auf 13 Treffer zum Abpfiff nach oben. Darunter auch das Tor zum 16:15 und damit der ersten Führung seit dem 4:3.
Eine kleine Schrecksekunde gab es noch, als die Unparteiischen in der 49. Minute den roten Karton zückten. Christian Caillat bremste den Göppinger Rückraumspieler Rares Jurca aus und war einen Schritt schneller als sein Gegenspieler, der noch kurz behandelt werden mussten. Die Schiedsrichter wählten die sehr harte Strafe der Disqualifikation und schickten Caillat vorzeitig zum Duschen. Aber seine Kollegen waren inzwischen so in Schwung, dass sie sich nicht verunsichern ließen und weiter ihr Spiel aufzogen. Nachdem Bartlomiej Jaszka zum 22:20 traf und erste 2-Tore-Führung erzielte, ergaben sich die Göppinger den Füchsen. Über 24:21 schraubten die Füchse den Vorsprung zum 27:23-Endstand nach oben. Nach dem Punktgewinn in Hamburg sicherlich eine weitere große Auswärtsüberraschung, der die Füchse hoffentlich in die Erfolgsspur zurück bringt.
Stimmen zum Spiel:
Velimir Petkovic, Trainer Frisch Auf! Göppingen: Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten und zwei unterschiedliche Mannschaften gesehen. Wir haben den Füchsen die Einladung gemacht ins Spiel zu kommen.
Jörn-Uwe Lommel, Trainer Füchse Berlin: Wir haben zwei Wochen Zeit gehabt und haben uns auf Göppingen gezielt vorbereitet. Das hat mann dann vor allem in der zweiten Halbzeit gesehen, da hat alles gepasst. In der ersten Halbzeit hben wir 25 Angriffe gespielt und sieben freie Blle vergeben, dazu drei Siebenmeter. Zeigen Sie mir die Mannschaft, die das verkraftet. Das hätte bse enden können, die Mannschaft hatte den Faden verloren. Dem mussten wir uns dann stellen und das hat Gott sei Dank dann geklappt. Wir haben immer an unsere Chance geglaubt. Wir hatten nur die Möglichkeit über die Defensive zurück zu kommen und diese Chance wollten wir nutzen. Ich bin froh, dass Kubisztal heute sein Leistungspotenzial abgerufen hat.


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Artikel vom 10.11.2008, 08:52 Uhr
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