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(Berlin Recycling Volleys) |
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SCC Berlin: Familientreffen ohne Gastgeschenke
Die Szenerie in der Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz, wo am Sonntag vor knapp 450 Zuschauern das Duell zwischen den beiden Hauptstadt-Bundesligisten SCC BERLIN und Zurich Team VC Olympia ausgetragen wurde, glich fast einem Familientreffen. Auf beiden Seiten des Netzes standen zahlreiche Akteure, die in der Vergangenheit auch schon das Vereinslogo des Kontrahenten getragen hatten. Während die VCO-Talente Ricardo Galandi und Denis Kaliberda das Volleyballspielen beim SCC erlernten und in der vergangenen Saison schon mehrere Einsätze in der Profimannschaft des Vizemeisters absolvierten, durchliefen gleich fünf aktuelle SCC-Spieler (Böhme, Eichbaum, Fischer, Westphal, Zachrich) das VCO-Nachwuchs-Projekt und wurden während dieser Zeit vom damaligen Junioren-Bundestrainer Michael Warm betreut. Wer nun aber glaubte, dass diese Konstellation in einem gemütlichen Volleyballnachmittag münden würde, sah sich getäuscht, denn Gastgeschenke hatte das SCC-Team nicht im Gepäck. Von Beginn an diktierten die Charlottenburger das Spielgeschehen. Der erste Satz ging über die Stationen 8:3 und 16:10 deutlich mit 25:17 an den Favoriten. Unverändert das Bild im zweiten Durchgang – bereits beim Stand von 7:13 sah sich VCO-Coach Söhnke Hinz zu seiner zweiten Auszeit gezwungen, die allerdings wie die vorherigen ohne Wirkung blieb. Wieder hieß es am Satzende 25:17 zugunsten des Vizemeisters.
Für den stand inzwischen Zuspieler Christoph Schwarz auf dem Parkett und damit der einzige Spieler aus dem 12er-Kader, der beim Saisonauftakt gegen Rottenburg noch keine Einsatzzeit erhalten hatte. „Bisher hat sich noch keine Startformation heraus kristallisiert. Stattdessen haben wir die beiden Auftaktspiele dazu nutzen können, verschiedene Möglichkeiten auszutesten. Hierbei hat sich unsere Hoffnung bestätigt, dass wir in diesem Jahr einen sehr ausgeglichenen Kader und somit zahlreiche Optionen besitzen“, kommentierte SCC-Coach seine Personalpolitik. Dem Spielfluss seines Teams taten die verschiedenen Wechsel indes keinen Abbruch. Auch wenn die VCO-Youngster die Partie im dritten Satz bis zum 15:16 ausgeglichen gestalten konnten, mussten sie anschließend die Überlegenheit des Gegners akzeptieren und sich erneut mit 21:25 geschlagen geben. „Insgesamt war die Leistung der Jungs wie schon beim Auftaktmatch in Friedrichshafen okay“, zeigte sich Söhnke Hinz trotz der Niederlage zuversichtlich. „Einige Details haben schon sehr gut funktioniert, an anderen müssen wir weiterhin arbeiten“, so der Bundestrainer. Ähnliches dürfte für das SCC-Team gelten, das nun eine 14tägige Punktspielpause vor sich hat und erst am 18. Oktober wieder in das Bundesligageschehen eingreifen wird. Dann wartet auf Berlins Volleyballteam Nr. 1 mit Titelverteidiger VfB Friedrichshafen die erste große Herausforderung der neuen Saison. Für die Vorbereitung auf die Wiederholung des Vorjahresfinals gibt SCC-Kapitän Jaroslav Skach seinen Mannschaftskollegen eindeutig die Richtung vor: „Eigentlich kommt dieses Match noch etwas zu früh für uns, da wir bisher kaum Gelegenheit hatten, uns richtig einzuspielen. Umso intensiver werden wir die kommenden zwei Wochen nutzen müssen.“
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 06.10.2008, 10:35 Uhr
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Michael Lusch Ich kann mich an kein Spiel erinnern, bei dem so viele Spieler mit der Barriere vom Platz getragen wurden.
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