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(Berlin Recycling Volleys) |
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SCC gelingt Revanche
Am Ende hieß es nach 69 Minuten klar und deutlich 3:0, doch für das Team des SCC Berlin war es ein hartes Stück Arbeit gegen den Vorjahresdritten aus Moers. Die 1.050 Zuschauer in der Sömmeringhalle erlebten ein Spiel mit zahlreichen langen und ansehnlichen Ballwechseln, in denen sich die Ausgeglichenheit der Berliner letztlich bewähren sollte Ö Bereits im ersten Satz merkte man, dass das Spiel der Gäste maßgeblich vom Erfolg ihres Diagonalangreifers Georg Grozer abhängig ist. Der mit Abstand beste Punktesammler auf dem Feld bezwang vor allem in der Anfangsphase mehrmals den SCC-Block und glänzte mit gefährlichen Sprungaufschlägen. Zunehmend bekamen die Berliner den Ungarn jedoch in den Griff und zwangen ihn zu Fehlern. Vor allem die wegen der Verletzung von Sebastian Prüsener und Aleksandar Spirovski in der Startsechs stehenden Youngsters Dirk Westphal und Marcus Böhme wurden von Jaroslav Skach immer wieder geschickt eingesetzt und konnten überzeugen. Gegen Ende des ersten Satzes kamen die Moerser noch einmal heran, bis Marco Liefke mit einem Ass den 26:24-Erfolg sicherstellte. Im zweiten Durchgang konnte sich der SCC nach ausgeglichenem Start gegen Satzende deutlich absetzen. Ein wunderschöner Schnellangriff über Marcus Böhme bescherte ein ungefährdetes 25:20. In Satz Nummer drei bewies schließlich der argentinische Zuspieler der Gäste Cleverness und überlistete die Berliner Abwehr mehrmals mit direkten Punkten. Das Team von Michael Warm besann sich jedoch auf seine Stärken und konnte nach gelungenen Angriffen über Marco Liefke und Dirk Westphal auf 16:11 davon ziehen. Zwar verkürzten die Moerser noch auf 23:24, eine Fehlaufgabe der Gäste beendete aber sodann die Aufholjagd und sicherte den letztlich verdienten 3:0 Spielgewinn. Für den SCC war es nach den Kräfte raubenden Spielen im Europapokal wichtig, die Begegnung kurz zu halten und keinen Satz abzugeben. Wie Trainer Michael Warm nach dem Match bekannte, waren die Spieler erschöpft und konnten daher die letzte Angriffslust nicht abrufen. Dies zeigte sich vor allem im Aufschlag der Berliner mit zwar geringer Fehlerquote, aber mit erkennbar zu wenig Risiko und Schlaghärte. So heißt es für das SCC-Team nun, möglichst schnell wieder Kraft für die kommenden Aufgaben zu tanken. Die geglückte Revanche für die bittere Niederlage gegen Moers im kleinen Meisterschaftsfinale der vergangenen Saison dürfte hierbei sicher hilfreich sein.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 17.11.2005, 11:13 Uhr
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